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29.07.2025 - Wirtschaft, Umwelt, Technik:
'Schadstoff-Mobil' und 'Elektro-Kleinteile-Mobil' am Sportpark
Am morgigen Mittwoch (30.07.) kommen das "Schadstoff-Mobil" und das "Elektro-Kleinteile-Mobil" der 'RSAG' - wie seit diesem Jahr üblich zeitgleich - ins Gemeindegebiet. Die Sammel-Fahrzeuge für umweltgefährdende Stoffe und für ausrangierte Elektrogeräte aus Haushalten (außer Großgeräten, Fernsehern, Monitoren, Mikrowellen-Geräten, Tischbacköfen und Dunstabzugshauben) sind von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr auf dem Parkplatz des 'Sportpark Seelscheid' an der Buscher Straße zu finden. Die Annahme zur Entsorgung erfolgt in der Regel kostenfrei. (cs)
28.07.2025 - Baumaßnahmen, Verkehr:
Bankette der Straße 'Königssiefen' wurden instandgesetzt
Zwei Wochen lang fanden Bauarbeiten im Bereich des 'Königssiefen' zwischen Oberwennerscheid und dem Wahnbachtal statt. Weil die asphaltierte Fahrbahnbreite der vielbefahrenen Strecke, über die auch die "Berghüpfer"-Buslinie 576 verkehrt, nur rund vier Meter beträgt, werden bei Begegnungsverkehr regelmäßig die Bankette befahren und allmählich abgetragen. Hinzu kommen Auswaschungen durch abfließendes Niederschlagswasser.
In der Vergangenheit waren die Bankette bereits mehrfach aufgefüllt und verfestigt worden - so auch nun wieder. Zudem wurden zum wiederholten Mal spezielle Kunststoffgitter zur Bankett-Befestigung eingearbeitet, die der Abnutzung entgegenwirken sollen. Aktuell wurde auch die an den Rändern ausgebrochene Asphaltdecke in Teilbereichen erneuert. (cs)
25.07.2025 - Kreisverwaltung, Wetter, Feuerwehr:
Gefahren bei Gewitter - wie verhalte ich mich richtig ?
Eine Information des Kreisbrandmeisters : Unwetter und Gewitter sind eine Naturgewalt. Was muss ich beachten ? Wie verhalte ich mich richtig ? Trifft ein Blitz einen Menschen, so hat er kaum eine Überlebenschance. Innerhalb von nur 0,02 Sekunden können bis zu 100 Millionen Volt und mehrere 10.000 Ampere auf den Körper einwirken.
Deshalb ist es wichtig, bei Gewitter in einem geschützten Raum zu sein. Erwischt einen aber das Gewitter plötzlich, draußen im Freien, sollten unbedingt einige Verhaltensweisen - zum eigenen Schutz - beachtet werden :
"Bieten Sie so wenig Angriffsfläche wie möglich ! Halten Sie die Beine und Füße eng aneinander und gehen Sie in die Hocke", empfiehlt Kreisbrandmeister Stefan Gandelau. "Bäume, insbesondere alleinstehende Bäume, Anhöhen, Berggipfel und Türme sind zu meiden ! Blitze schlagen gerne in alleinstehende, hohe Bäume ein. Diese Spannung wird dann über den Boden weitergeleitet und das kann tödlich enden !"
"Wasser sollte schnellstmöglich verlassen werden ! Wer sich im Schwimmbad, See oder Fluss aufhält, sollte sofort aus dem Wasser kommen. Denn Blitze breiten sich im Wasser explosionsartig aus; das kühle Nass wird so zur tödlichen Falle", so der Kreisbrandmeister.
Wichtig : Man kann sich nicht in Sicherheit wiegen, weil das Donnern nur in der Entfernung zu hören und noch keine Erhellung am Himmel zu sehen ist. Das Gewitter kann trotzdem bereits ganz nah sein.
"Sollten Sie Zeuge davon werden, wie ein Mensch von einem Blitz getroffen wird, leisten Sie sofort Erste Hilfe und wählen Sie den Notruf 112", appelliert der Leiter der Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises, Frank Mühlchen. "Ein Blitzschlag kann zu einem Herz- und Atemstillstand führen, Sofortmaßnahmen sind daher für das Opfer lebenswichtig."
Ist die verletzte Person bewusstlos, sollte sie in die stabile Seitenlage gebracht und die Atmung kontrolliert werden. Wenn eine Herzdruckmassage als Sofortmaßnahme notwendig sein sollte, können die Disponentinnen und Disponenten der Rettungsleitstelle die Ersthelferinnen und Ersthelfer telefonisch dabei anleiten. "So wird die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrückt", sagt Frank Mühlchen.
Am sichersten bei Gewittern ist es in Gebäuden und auch im Auto. Häuser schützen durch ihre Konstruktion vor gefährlichen Überspannungen. Zudem sind öffentliche Gebäude in der Regel mit Blitzschutzanlagen ausgestattet. Autos schirmen durch ihre Karosserie elektromagnetische Felder ab und wirken so wie ein Faradayscher Käfig.
Aber trotz allem ist Vorsicht geboten : Baden, Duschen und Telefonieren sollten während des Gewitters vermieden werden. Auch von Metall- und Wasserleitungen sollte man Abstand halten und elektrische Geräte vorsichtshalber vom Strom nehmen. Häufiger werden diese bei einem Blitzeinschlag stark beschädigt. Denn es gibt noch viele Häuser, in denen zwar ein Blitzableiter, jedoch kein Fehlerstrom-Schutzschalter - kurz FI-Schalter genannt - verbaut wurde.
Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, informiert über wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasser-Informationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert. NINA kann kostenlos auf das Smartphone heruntergeladen werden. Die Warnungen können individuell eingestellt werden. Wichtig ist die Standorteinstellung. Weitere Informationen zu NINA über
www.rhein-sieg-kreis.de/warnapp-nina .
24.07.2025 - Energie:
Stromausfall in Seelscheid-Zentrum und Oberwennerscheid
Am heutigen Abend ist es gegen 18 Uhr zu einer Unterbrechung der Stromversorgung in Teilen des Gemeindegebietes gekommen. Betroffen sind das Zentrum und der Südosten Seelscheids sowie Oberwennerscheid, vermutlich weitere kleine Ortschaften. Die Ursache des Ausfalls ist derzeit (18.30 Uhr) noch nicht bekannt. (cs)
22.07.2025 - Veranstaltungen, Freizeit, Kulturelles, Vereine:
Hermerath bereitet sich auf die 'Hermedde Rötsch' vor
Eine Information des 'Junggesellenverein Hermerath' : Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um euch ein unvergessliches Fest zu bereiten. Wir starten am Samstag (26.07.) schon ab 16 Uhr mit einem Spaßprogramm für unsere kleinen Gäste : Freut euch auf eine tolle Hüpfburg, ein zauberhaftes Karussell und eine spannende Schießbude.
Ab 18 Uhr verwandelt sich das Festgelände in eine ausgelassene Partyzone. DJ Basti heizt euch so richtig ein, und das Beste daran : Der Eintritt ist komplett frei ! Lasst uns gemeinsam feiern bei kühlen Getränken und fantastischen Cocktails an unserer Bar. Und keine Sorge, für den großen und kleinen Hunger ist mit vielen leckeren Speisen an unserem Imbiss bestens gesorgt. Wir können es kaum erwarten, euch alle zu sehen und mit euch zu feiern.
Der Festtag geht am Sonntag (27.07.) ab 11 Uhr weiter mit einem gemütlichen Frühschoppen, musikalisch untermalt durch das 'Tambour-Corps Wolperath'. Ab 12 Uhr wird es dann sportlich und urkomisch bei der zweiten Hermerather Kirmesolympiade. Bildet Teams und messt euch in spannenden Disziplinen wie Skilaufen, Schubkarrenrennen, Krug stemmen, Nageln und Zielscheiben-Schießen. Hier ist Lachen garantiert - sei dabei und feuere mit an oder mach selbst mit !
Auch am Sonntag warten durchgehend kalte Getränke, unser Imbiss und unsere Cafeteria mit frischen Waffeln, duftendem Kaffee und Kuchen auf euch. Und natürlich gibt es auch am Sonntag wieder jede Menge Spaß für die Kleinsten auf der Hüpfburg und dem Karussell. - Kommt vorbei und erlebt ein fantastisches Wochenende voller Spaß, Musik, Leckereien und guter Laune. Wir freuen uns riesig auf euer Kommen.
22.07.2025 - Vereine, Kulturelles, Veranstaltungen:
Fahrt zur französischen Partnergemeinde Essarts en Bocage

(Foto : Partnerschaftsverein Neunkirchen-Seelscheid)
Eine Information des Partnerschaftsvereins Neunkirchen-Seelscheid : Wie schon seit Jahrzehnten Tradition, hatte unsere Partnergemeinde uns auch dieses Jahr mit einer Abordnung zum Nationalfeiertag eingeladen. Am Samstag, dem 12. Juli, fuhren Christel und Rainer Feyen vom Partnerschaftsverein Neunkirchen-Seelscheid sowie unser stellvertretender Bürgermeister Hans-Jürgen Parpart mit seiner Frau Jutta nach Les Essarts, wo wir sehr herzlich von unseren Gastgebern Laury und Antoine Valoteau mit einem Grillabend bei Sommerwetter begrüßt wurden.
Am Sonntagmorgen trafen sich die Vorstände der Partnergemeinden - die Gäste aus Bicester waren ebenfalls am Samstag angekommen - zu einer gemeinsamen Sitzung im Rathaus von Les Essarts. Unter anderem wurden die jeweiligen Programme für das nächste Jahr vorgestellt. Anschließend ging es in ein Restaurant zum Lunch, zu dem Bürgermeisterin Caroline Gilbert eingeladen hatte. Frisch gestärkt besichtigten wir die Ruine des 'Chateau Des Essarts'. Bei einem 30-minütigen Vortrag erfuhren wir vieles zur Historie des einstigen Schlosses, welches auf eine 2.000-jährige Geschichte zurückblicken kann.
Am Abend vor dem Nationalfeiertag lockte die Festwiese mit einer großen Party mit Musik, Wein und Leckereien. Der Höhepunkt ist immer das Feuerwerk bei einsetzender Dunkelheit. Dort trifft man jedes Jahr viele Leute wieder und wird mit einem herzlichen "Bonsoir" und "La bise" begrüßt. Als Highlight für alle Technikbegeisterten erklärte uns der zuständige Feuerwehrmann den Aufbau des Feuerwerks. Gefeiert wurde dann bis spät in den Abend.
Am 14. Juli, dem wichtigen Nationalfeiertag, trafen wir uns am späten Vormittag zur Aufstellung für den Marsch zur Kirche. Dort auf den Stufen werden Ehrenkränze niedergelegt und Reden gehalten. Bürgermeisterin Caroline Gilbert machte den Anfang der Reden, worin Sie auch die Bedeutung des Besuches der Partnergemeinden betonte. Es folgten die Ansprachen des stellvertretenden Bürgermeisters Paul Weathley aus Bicester sowie die Rede unseres stellvertretenden Bürgermeisters Hans-Jürgen Parpart. Anschließend wurden die Kränze vor das Ehrenmal gelegt.
Nach dem Ende der offiziellen Zeremonie, gingen alle zum 'Salles des fetes' (dem Gemeindesaal), wo ein Apero gereicht wurde. Bei der Gelegenheit stellte die Vorsitzende des 'Committee Essarts en Bocage', Nadege Chenu, fest, dass die Partnergemeinden alle weibliche Vorsitzende haben und auch die drei Gemeinden zurzeit eine Bürgermeisterin. Wenn das nicht Frauenpower ist.
Nach dem Apero hieß es bereits wieder Abschied nehmen. Am Nachmittag wurde mit den Gastfamilien ein Ausflug gemacht. Da am Dienstagmorgen die Rückfahrt geplant war, ging es früh ins Bett. Es war wieder ein Wochenende mit tollen Erinnerungen und vor allem dem Versprechen, die Freundschaften zu vertiefen und im nächsten Jahr wiederzukommen.
Christel Feyen
21.07.2025 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur:
Wildbienen helfen, aber wie ? - Tips der Kreisverwaltung

Große Holzbiene - (Foto : Matthias Overmann)
Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz der Kreisverwaltung : Sommerzeit bedeutet Gartenzeit. Dabei erfreuen blühende Beete und summende Bienen. Doch wie steht es eigentlich um die nützlichen Brummer ? In Deutschland gibt es rund 560 Wildbienen-Arten. Davon sind auch etliche im Rhein-Sieg-Kreis zu finden, wie zum Beispiel die Große Holzbiene oder die Gehörnte Mauerbiene.
Etwa 90 Prozent dieser Wildbienen-Arten sind sogenannte "Solitärbienen", das heißt sie leben nicht in großen Völkern wie die Honigbiene, sondern einzeln. Bei ihren Nahrungsflügen besuchen sie unzählige Blüten verschiedenster Pflanzenarten und füllen somit eine wichtige Rolle im Ökosystem als Bestäuber aus. Doch vielen Wildbienen-Arten geht es aktuell nicht gut. Wie kann den Wildbienen geholfen werden ?
"Ein ganz wesentlicher Punkt zur Unterstützung der Wildbienen ist der Schutz ihrer Lebensräume. Dabei kann jede und jeder mit einfachen Maßnahmen bei sich zu Hause dazu beitragen, den Bienen unter die Flügel zu greifen. So hilft beispielsweise ein naturnah gestalteter Garten nicht nur Wildbienen, sondern auch vielen anderen Tieren wie Igeln und Vögeln", darauf macht Jörg Bambeck, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises, aufmerksam.
Ein naturnah gestalteter Garten bietet den Wildbienen Nahrung und Unterschlupf. Zur Ernährung der Tiere ist es wichtig, die richtigen Gewächse zu pflanzen. "Eine vielfältige Auswahl an heimischen Pflanzen ist hier der Schlüssel zum Erfolg. So werden zum Beispiel Schafgarbe, Glockenblumen oder Natternkopf besonders gerne von Wildbienen angeflogen, genauso wie Salbei und Ziest", so Jörg Bambeck.
Offene Blüten sind besonders gern besuchte Nahrungsquellen. Die Wildbienen besitzen unterschiedliche Flugzeiten im Laufe des Jahres. So gibt es sehr frühe Arten wie die Gehörnte Mauerbiene, die schon ab Anfang bis Mitte März zu beobachten ist, und Arten, die erst später im Jahr schlüpfen und dementsprechend später fliegen wie die Blauschwarze Holzbiene ab April oder Mai. Deshalb ist es ein Gewinn für die Tiere, die Blütenpracht im Garten möglichst lange zu erhalten. Hierfür sind verschiedene Pflanzen mit unterschiedlichen Blühzeiten nützlich.
Eine weitere sinnvolle Maßnahme zum Schutz der Wildbienen ist die Bereitstellung von Nistmöglichkeiten. Diese können entweder natürlichen Ursprungs sein, etwa bestehend aus Totholzhaufen, Pflanzen mit markhaltigen Stängeln wie Himbeeren und Brombeeren oder als klassische Nisthilfe. Hiermit können solche Bienenarten gefördert werden, die in pflanzlichen Bestandteilen ihre Brut aufziehen.
Eine andere große Gruppe von Wildbienen-Arten nistet wiederum gerne im Boden oder in Wänden. Diese können mit sandigen, lehmigen Böden oder vergleichbaren unbewachsenen Stellen im Garten unterstützt werden. - Zu guter Letzt sollte man selbstverständlich bei der Arbeit im Garten auf Pestizide und Herbizide verzichten, da diese auf die meisten Insektenarten eine tödliche Wirkung haben.
20.07.2025 - Verkehr, Polizeimeldungen:
PKW überschlug sich nach Starkregen auf der L 352
Der Starkregenschauer, der gegen 17.45 Uhr über der Region niederging, dürfte an einem Unfallgeschehen auf der Landesstraße 352 nicht ganz unbeteiligt gewesen sein. Um diese Zeit befuhr ein 31-jähriger Hennefer mit einem PKW den hier Bergische Straße benannten Abschnitt von Hennef-Heisterschoß in Richtung Remschoß. In der Senke an der Gemeindegrenze, an der sich bei starkem Regen oftmals Niederschlagswasser aufstaut, verlor er laut Polizei die Kontrolle auf der nassen Fahrbahn.
Der 'Ford Focus' geriet in der dortigen Linkskurve - nun auf dem Hennefer Straße bezeichneten Abschnitt - auf das abschüssige Bankett linksseits der Fahrbahn. Der Spurenlage nach war ein Gegenlenkversuch in Richtung Fahrbahn fast erfolgreich, aber der Kombi überschlug sich noch auf der Böschung und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 31-Jährige habe sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und andere Verkehrsteilnehmer anhalten können.
Ein Notarzt, ein Rettungswagen, die Löschgruppe Happerschoß der Hennefer Feuerwehr und die Polizei wurden zur Unfallstelle beordert. Nach seiner Erstversorgung wurde der Hennefer mit Verletzungen nicht bekannten Grades zu einem Krankenhaus gebracht. Die zeitweise im Bereich der Unfallstelle vollständig gesperrte L 352 konnte nach rund 40 Minuten wieder freigegeben werden. (cs)
Nachtrag vom 21.07.2025 : Laut Polizei ergaben sich im Rahmen der Unfallaufnahme Hinweise auf Drogenkonsum. Der 31-Jährige räumte ein, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrs-Gefährdung ermittelt.
17.07.2025 - Feuerwehr:
Wohnhaus in Neunkirchen-Höfferhof in Brand geraten
Zunächst unbemerkt blieb ein Brand in einem Einfamilienhaus im Neunkirchener Dornenweg. Kurz später drang dunkler Rauch aus dem Dachstuhl in den Abendhimmel, gegen 19.45 Uhr wurden beide Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Kurz nach deren Eintreffen schlugen Flammen meterhoch aus dem Dach. Die Befürchtung, daß Menschen in Gefahr sein könnten, erwies sich als unzutreffend, die Bewohner waren nicht zuhause.
Die Wehrleute starteten einen Löschangriff von außen wie auch innen. Der Angriffstrupp im Haus musste sich aber zunächst wieder zurückziehen, da Teile der Holzdecke des eingeschossigen Hauses zu Boden fielen. Parallel wurden erfolgreich Riegelstellungen aufgebaut, um ein Übergreifen auf beidseits angebaute Nachbarhäuser zu verhindern.
Nach Einsatz der Drehleiter und einem erneuten Innenangriff konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, wenn es auch immer wieder aufflammte. Eine Schwierigkeit der Löscharbeiten bestand darin, daß der flache Dachstuhl schlecht zugänglich war. Die Holzkonstruktion wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Doch auch die Wohnung war betroffen. (cs)
17.07.2025 - Verkehr, Feuerwehr, Polizeimeldungen:
Unfall auf der B 56 zwischen Seelscheid und Oberheister
Am Mittwochabend (16.07.) musste die Bundesstraße 56 zwischen den Ortslagen Seelscheid und Oberheister mehr als eine Stunde beidseitig für den Verkehr gesperrt werden. Gegen 19.45 Uhr war eine 59-jährige Autofahrerin, die die Zeithstraße in Richtung Much befuhr, aus ungeklärtem Grund von der Fahrbahn abgekommen.
Im Bereich der Einmündung der Siefener Straße war der 'VW T-ROC' auf eine vor wenigen Monaten gerodete Grünfläche geraten und gegen einen Baum am Straßenrand gestoßen. Nach dem Aufprall kippte das Fahrzeug auf die Seite und blieb auf dem Dach liegen. Zunächst war befürchtet worden, es wären Personen im Fahrzeug eingeklemmt. Entsprechend wurden neben dem Rettungsdienst auch beide Löschzüge der Feuerwehr alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, daß niemand eingeklemmt war. In Absprache mit der Notärztin wurde aber entschieden, die Verletzte patientenschonend aus dem Auto zu befreien, um keine Folgeverletzungen zu riskieren. Dafür wurden zwei Türen mit hydraulischem Werkzeug abgetrennt. Mit Hilfe eines sogenannten Spineboard wurde die Frau liegend aus dem Fahrzeug geholt und per Rettungswagen zu einem Krankenhaus gebracht.
Nach Abschluss der Rettungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme konnte die B 56 gegen 21 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das Fahrzeug, an dem Totalschaden entstand, ließ die Polizei von einem Abschleppunternehmen bergen und zur Eigentums-Sicherung abtransportieren. (cs)
16.07.2025 - Verkehr, Polizeimeldungen:
Kipplaster riss zwei Ampelmasten bei Hochhausen um
Erst vor wenigen Tagen wurde die halbseitige Sperrung auf der Neuenhauser Straße (Bundesstraße 56) im Bereich Hochhausen / Lohmar-Birk aufgehoben. Doch am Dienstagmorgen (15.07.) kam es bereits zu einer neuerlichen Behinderung, wenn auch nur von kurzer Dauer. Wieder war die Baustelle der Mehrfamilienhäuser am Ortsausgang von Birk nicht unbeteiligt.
Wegen der Baumaßnahme ist die unmittelbar benachbarte Straße von der B 56 zur Hofanlage Hagen und zum Weiler Hove derzeit gesperrt. An deren Einmündung, unmittelbar an der B 56, hatte ein Baustellen-LKW gegen 7.40 Uhr eine Ladung Kies abgekippt. Mit noch geöffneter Kippmulde sei der Lastwagen dann auf die Neuenhauser Straße zurückgefahren, so Schilderungen.
Offenbar hatte der Fahrer dabei ein Detail der dortigen Fußgängerampeln übersehen. Die beiden Ampelmasten, die bogenförmig über die Fahrspuren der B 56 reichen, waren oben mit einem Stahlseil verbunden - vermutlich um sich bei Windeinwirkung auf der Höhenlage gegenseitig zu stabilisieren. Die noch aufrecht stehende Ladefläche erfasste das Stahlseil, bei der Weiterfahrt oder dem Einklappen der Mulde wurden beide Ampelmasten umgerissen. (cs)
16.07.2025 - Vereine, Sport, Veranstaltungen:
Tennis-Bezirkspokal-Sieg für Herren 40 des 'TSV Seelscheid'

von links nach rechts : Stefan Mauel, Axel Dewald, Tobias Funke und Philipp Arbeiter - (Foto : 'TSV Seelscheid')
Eine Information der Tennis-Abteilung des 'TSV Seelscheid' : Die Herren 40-Mannschaft der Tennisabteilung hat einen großartigen Erfolg gefeiert : Sie gewann den Bezirkspokal des Tennisverbandes Mittelrhein im Bezirk Rechtsrheinisch. Das Pokalformat unterscheidet sich von den regulären Medenspielen - pro Team treten lediglich vier Spieler an. In zwei Einzeln sowie einem Doppel, die parallel ausgetragen werden, wird der Sieger jeder Begegnung ermittelt. Das Turnier selbst wird im K.O.-System gespielt.
Die Herren 40-Mannschaft des 'TSV Seelscheid' setzte sich in den ersten Runden souverän gegen den 'TSC Troisdorf', den Ligarivalen aus Hohkeppel und im Halbfinale gegen den Lokalrivalen aus Neunkirchen durch. Damit qualifizierte sich das Team für das Finale, das am 13. Juli bei bestem Sommerwetter auf der Anlage des Bergisch Gladbacher Vereins 'BW Hand' stattfand.
Im Endspiel trafen die Seelscheider auf die starke Mannschaft aus Bielstein. In einer spannenden und hochklassigen Partie behielt der TSV mit 2:1 die Oberhand und holte nach mehreren Jahren wieder einen Titel nach Seelscheid. Im Laufe des Turniers kamen folgende Spieler zum Einsatz : Philipp Arbeiter, Stefan Mauel, Axel Dewald, Tobias Funke, Steffen Dederich und Dirk Martin.
16.07.2025 - Vereine, Soziales:
'Lions Club' übergab Spende an 'Friedensdorf International'

(Foto : 'Lions Club Neunkirchen-Seelscheid')
Eine Information des 'Lions Club Neunkirchen-Seelscheid' : Die Unterstützung des 'Friedensdorf International' in Oberhausen ist uns ein großes Anliegen. Über die Jahre ist eine enge Verbundenheit zwischen dem 'Friedensdorf' und unserem 'Lions Club' gewachsen. Am 24. Juni überbrachten wir unserem 'Lions'-Freund im 'Friedensdorf', Wolfgang Mertens, eine Geld- und Kleiderspende.
Seit der Gründung 1967 hilft das 'Friedensdorf International' verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten durch medizinische Behandlungen in Oberhausen. Ursprünglich wollten die Gründerinnen und Gründer Kindern aus dem Nahen Osten und Israel angesichts des militärischen Konfliktes in dieser Region helfen. Dazu kam es aber nicht, da der Konflikt nach sechs Tagen beendet war.
Der eigentliche Beginn des Projektes war der Vietnamkrieg, der elf Jahre lang anhielt und dem viele Menschen zum Opfer fielen. Im Dezember 1967 kamen die ersten Kriegsopfer - die meisten von ihnen mit Verbrennungen durch Napalm - in Oberhausen an : die Geburtsstunde der medizinischen Einzelfallhilfe in Oberhausen.
Für viele Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten ist eine medizinische Versorgung nicht möglich, weil die Strukturen vor Ort fehlen oder die Leistungen für die Familien unbezahlbar sind. Darum erhalten bis zu 300 Kinder aus Kriegsgebieten jährlich notwendige medizinische Behandlungen in Deutschland und die genesenen Kinder werden zurück in ihre Heimat gebracht. Bei der Auswahl der Kinder und der Koordination vor Ort arbeitet das 'Friedensdorf' eng mit einheimischen Partner-Organisationen zusammen.
Leider sind die Möglichkeiten der Behandlungen in öffentlichen Krankenhäusern und Kliniken aus Kostengründen fast nicht mehr möglich. Sie stellen eine große Herausforderung für die Organisation des 'Friedensdorfes' dar. Die aufwendigen Operationen und Anschlussbehandlungen werden auch jetzt von Ärztinnen und Ärzten aus dem Bundesgebiet ehrenamtlich im eigenen OP-Bereich des 'Friedensdorfes' durchgeführt, der durch Spenden gebaut und betrieben wird.
Um die Behandlung und den Aufenthalt mit zu finanzieren, werden die Kleiderspenden zum Teil für die zwei Verkaufsstellen des 'Friedensdorfes' in Oberhausen eingesetzt. Die betroffenen Kinder werden während ihres Aufenthaltes im 'Friedensdorf' durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des eigenen Bildungswerkes pädagogisch und schulisch begleitet. Auch diese Arbeit wird komplett spendenfinaziert.
15.07.2025 - Verkehr, Polizeimeldungen:
Auffahrunfall an der Ampelkreuzung in Birk / Hochhausen
Eine Information der Kreispolizeibehörde : Bei einem Verkehrsunfall im Lohmarer Ortsteil Birk wurde am Montag (14.07.) eine Person leicht verletzt. Gegen 17.15 Uhr fuhr ein Ehepaar aus Neunkirchen-Seelscheid mit seinem PKW über die Neuenhauser Straße aus Richtung Siegburg kommend in Fahrtrichtung Neunkirchen-Seelscheid. An der Kreuzung mit der Birker Straße zeigte die Ampel rotes Licht, sodass der 64 Jahre alte Mann am Steuer den Wagen anhalten musste.
Dies erkannte ein dahinterfahrender 24-Jähriger zu spät und fuhr mit seinem Renault auf das Heck des Stehenden auf. Die 52-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz wurde durch die Kollision leicht verletzt und zur weiteren ärztlichen Untersuchung mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. An dem Renault und dem Honda entstand Sachschaden im geschätzten mittleren vierstelligen Euro-Bereich.
Während der Unfallaufnahme zeigte der Unfallverursacher auffällige Verhaltensweisen, die die Polizisten vermuten ließen, dass der Mann unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen könnte. Auf einer Polizeiwache entnahm ein Arzt dem ebenfalls aus Neunkirchen-Seelscheid stammenden 24-Jährigen daher Blutproben. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ihm die Weiterfahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt. Der junge Mann muss sich nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall und der Straßenverkehrs-Gefährdung infolge des Genusses berauschender Mittel verantworten.
14.07.2025 - Schulen, Veranstaltungen:
Aktionstag 'Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage'

Moschee in Köln-Ehrenfeld - (Foto : Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid)
Eine Information der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid : Am 1. Juli hat unsere Schule erneut ein wichtiges Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt : Seit 2022 sind wir Mitglied im Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und gemäß diesem Motto beschäftigten sich am Aktionstag unsere Schülerinnen und Schüler mit den Themen Anti-Diskriminierung, Vielfalt und respektvoller Umgang miteinander.
Während der 8. Jahrgang im Praktikum war und die Jahrgänge 10 und Q2 ihre Abschlussfeiern vorbereiteten, führten die anderen Jahrgänge an diesem Tag bunte Aktionen durch : Die fünften Klassen widmeten sich dem Thema respektvoller Umgang. Gemeinsam mit ihren Tutorinnen und Tutoren reflektierten sie im Klassenverband, wie ein faires und achtsames Miteinander im Schulalltag gelingt, aber auch, welche Erfahrungen sie mit Diskriminierung haben, wie sie diese erkennen und was sie tun können, wenn sie ihr begegnen.
14.07.2025 - Tiere:
Pennantsittich in Birk gesichtet - wo wird er vermisst ?

Der in Birk gesichtete Papageienvogel - (Foto : privat)
Seit dem heutigen Morgen wird ein Papageienvogel im Ortsteil Birk gesichtet. Das rot-blau gefiederte Tier ist vermutlich irgendwo entflogen, da er hier nicht heimisch ist und einen Ring am Bein trägt. Dem optischen Anschein nach handelt es sich um einen Pennantsittich aus der in Australien beheimateten Gattung der Plattschweif-Sittiche.
Das Tier halte sich im Bereich des Breidenbacher Weg auf, der im Südosten von Birk nahe der Bundesstraße 56 liegt. Eine Annäherung lasse der Vogel nicht zu, so daß er nicht gesichert werden könne. Das Tierheim in Troisdorf sei laut Angaben der Melderin informiert, dort läge aber keine entsprechende Suchanfrage vor. Wer kennt oder vermisst den Sittich ?
14.07.2025 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur:
Wildtiere bitte nicht füttern, sondern nur beobachten

Kanadagans mit ihrem Nachwuchs - (Foto : Matthias Overmann)
Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz der Kreisverwaltung : "Oh wie süß", heißt es manchmal an stillen Gewässern in Parkanlagen oder an Fließgewässern und schon werden Enten, Gänse und andere Wasservögel gefüttert. Aber das Füttern von Enten, anderen Wasservögeln und Nutrias an Gewässern ist schädlich, sowohl für die Tiere als auch für die Menschen. Auch werden so Ratten oder Waschbären angelockt.
"Daher sollte man immer auf die Fütterung verzichten und sich auf das Beobachten der Tiere beschränken", darauf macht Jörg Bambeck, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises, aufmerksam. Wasservögel wie Stockenten, Graugänse und Höckerschwäne sind wilde Tiere.
Dies gilt ebenso für die aus Südamerika stammenden putzigen Nagetiere - die Nutria. Werden die Wildtiere regelmäßig gefüttert, besteht die Gefahr, dass sie ihre natürliche Scheu vor Menschen ablegen. Mit der Zeit werden sie fordernder und frecher, es kann zu Bissverletzungen kommen. Ansprache und Fütterung durch Menschen verleitet die Wildtiere dazu, ihre natürlichen Rückzugsorte zu verlassen und auf öffentliche Wege und Straßen zu kommen. Das kann zu Konflikten und Unfällen zwischen Mensch und Tier führen.
Aufgrund der Fütterung vermehren sich die Tiere übermäßig und unkontrolliert. Die Teiche und Stillgewässer, in denen die Tiere leben, können die Überbevölkerung und den extremen Eintrag von Kot nicht verarbeiten. Es werden stark Algen gebildet, Teiche oder Seee kippen um, da der Nährstoffeintrag nicht mehr natürlich abgebaut werden kann. Auch können sich durch die Exkremente und verdorbene Lebensmittel im Wasser schnell Bakterien bilden, die auf viele Tiere eine giftige Wirkung haben.
"Die Fütterung schadet daher Enten und Parkgewässern", so Jörg Bambeck weiter. Die Nutria ist zudem eine invasive Art, welche heimische Arten verdrängt. Durch seine Grabungsaktivitäten schädigt die Nutria Uferböschungen. Mit der Fütterung der Wasservögel und der Nutria wird auch der Waschbär, eine weitere invasive Art, angelockt. In der Sicherheit der Dunkelheit spürt er Überreste von Lebensmitteln auf. So gut genährt, fördert das ebenfalls dessen Fortpflanzung.
"Der Waschbär breitet sich stark aus, er hält sich auch gerne an Gewässern auf und frisst heimische Arten, wie zum Beispiel Amphibien. Der Waschbär ist zudem überall da anzutreffen, wo einfach an Lebensmittel zu kommen ist. Deshalb gilt es, den Waschbär nicht mit Fütterungen von Wildtieren, frei liegengelassenen Lebensmitteln oder offenen Abfalltonnen in Wohngegenden zu locken. Wildtiere sind, wie es der Name sagt, Tiere der freien Wildbahn", appelliert Jörg Bambeck, auf die Fütterung der Wildtiere und der invasiven Arten zu verzichten.
12.07.2025 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:
Frontalkollision zwischen Motorrad und SUV im Wahnbachtal
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 189 am Freitagmittag (11.07.) zog sich ein Kradfahrer zunächst als lebensgefährlich eingeschätzte Verletzungen zu. Der 28-Jährige Mann aus Wachtberg befuhr die Wahnbachtalstraße gemeinsam mit einem zweiten Motorradfahrer gegen 12.30 Uhr in Richtung Much.
Wie die Polizei gemäß Zeugenaussagen angab, sei der vorausfahrende Kradfahrer in einer langgezogenen Rechtskurve zwischen den Ortsteilen Hausermühle und Gutmühle noch knapp auf seiner Fahrspur geblieben. Der ihm folgende 28-Jährige wurde aus noch unklarem Grund auf die Gegenspur herausgetragen. Dort touchierte er zunächst die linke Seite eines entgegenkommenden Kleinbusses.
Danach kollidierte die Suzuki frontal mit einem hinter dem Kleinbus fahrenden SUV vom Typ 'Peugeot 5008'. Die schwere Maschine wurde volle 25 Meter in die Richtung zurückgestoßen, aus der sie kam, während der 28-Jährige weiterflog oder -rutschte und erst 15 Meter nach dem Kollisionspunkt auf dem Asphalt zum Liegen kam. Über einen Bereich von rund 50 Metern hatten sich zahlreiche Trümmerteile auf der Fahrbahn und den Banketten verteilt. (cs)
12.07.2025 - Verkehr, Baumaßnahmen:
B 56 in Birk / Hochhausen wieder in voller Breite befahrbar
Es ist vollbracht ! Die Baustelle im Straßenraum der Bundesstraße 56, die seit knapp sieben Wochen für massive Vekehrsbehinderungen sorgte (
wir berichteten mehrmals ), ist verschwunden. Nachdem Anfang dieser Woche die noch fehlenden Asphaltarbeiten auf dem nur 80 Meter langen Abschnitt ausgeführt worden waren, wurden die Absperrungen und die mobilen Ampeln erst am gestrigen Freitag-Nachmittag abgeräumt. (cs)
12.07.2025 - Schulen, Personen, Veranstaltungen:
Abiturverleihung am 'AK' : ein unvergesslicher Abschluss

(Foto : Daniela Halft, 'Antoniuskolleg')
Eine Information des 'Antoniuskolleg' : Vergangene Woche erlebte das Antoniuskolleg ganz besondere Momente im Leben von 118 Abiturientinnen und Abiturienten, die unter dem Motto "Ferrabi - ein Leben auf der Überholspur" ihre lange Reise durch die Schulzeit erfolgreich abgeschlossen haben.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem emotionalen Gottesdienst in der Kirche 'Sankt Margareta', der unter anderem von einigen Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q2 unter der Leitung von Lehrer Michael Jansen liebevoll gestaltet wurde. Dieser feierliche Auftakt bot Raum für persönliche Reflexion und Dankbarkeit und setzte einen berührenden Rahmen für die Ereignisse der folgenden Tage.
Am Freitag, dem 4. Juli, fand dann die offizielle Zeugnisverleihung auf dem Schulhof statt. Angespannte Stimmung lag in der Luft, als die Abiturientinnen und Abiturienten ihre lang ersehnten Zeugnisse in Empfang nahmen - ein wichtiger Meilenstein in ihrer Bildungslaufbahn. Um den erfolgreichen Abschluss gebührend zu feiern, wurde im Platanenhof mit Sekt angestoßen und der Stolz über die erbrachten Leistungen geteilt.
Das Highlight der Feierlichkeiten war jedoch ohne Zweifel der lang ersehnte Abiball am Samstagabend, dem 5. Juli. Nach emotionalen und inspirierenden Reden der Stufensprecher/innen Lara Becker und Constantin Herchenbach sowie der Elternvertrerinnen genossen die Anwesenden ein köstliches Barbecue-Buffet. Besonderer Dank wurde der Schulleitung, den Leistungskurs-Lehrern/innen und der Stufenleitung in Person von Andreas Deller und Laura Meeßen ausgesprochen, die die Schüler/innen während der letzten drei Jahre besonders begleitet hatten.
09.07.2025 - Verkehr, Baumaßnahmen:
B 56-Baustelle bei Birk entwickelt sich zum Dauer-Ärgernis

Die Baustelle bei Birk / Hochhausen am vergangenen Wochenende
Auch nach sechs Wochen konnten die Bauarbeiten im Fahrbahnbereich der Bundesstraße 56 im Bereich Birk / Hochhausen noch nicht abgeschlossen werden. In der vergangenen Woche wurden lediglich weitere Fahrbahnteile abgefräst und die Asphalt-Tragschicht eingebracht. So bleibt die in ihrer Dauer unbegründete halbseitige Sperrung mit Baustellenampeln den Pendlerinnen und Pendlern auch in der siebten Woche nach Baubeginn weiterhin erhalten.
Am Montag dieser Woche kam noch eine "Raffinesse" hinzu : Ein Ausfall der Ampelanlage am Nachmittag habe zusätzliche Probleme hervorgerufen. Bis zur Wiederinbetriebnahme habe die Polizei den Verkehr regeln müssen. - Zur Erinnerung : Die wochenlange Sperrung diente, soweit ersichtlich, lediglich der Verlegung und Bestückung von drei Leerrohren auf einer Länge von knapp 100 Metern : siehe dazu
Bericht vom 19. Juni
09.07.2025 - Vereine, Veranstaltungen, Vermischtes:
Fahrt zum 'Fest des Meeres' ins polnische Czernichów

(Foto : Partnerschaftsverein Neunkirchen-Seelscheid)
Eine Information des Partnerschaftsvereins Neunkirchen-Seelscheid : Auf Einladung des polnischen Bürgermeisters besuchten wir vom 4. bis 7. Juli als vierköpfige Delegation Neunkirchen-Seelscheids unsere polnische Partnergemeinde Czernichów, um am "Fest des Meeres" teilzunehmen. Diese Veranstaltung ist in Czernichów der Höhepunkt des Jahres. Aus den Partnergemeinden sind Gäste eingeladen, die auf diesem Fest zusammenkommen und mit den Einwohnern ein paar fröhliche Stunden verbringen.
Die Anreise erfolgte am Freitag mit dem Flugzeug beziehungsweise Auto. Die Unterbringung an diesem Wochenende erfolgte für die Gäste aus Bicester und Neunkirchen-Seelscheid in einem neuen Center-Haus "Spolecznik" der Stiftung "Klaster". Nachdem sich alle ein wenig ausruhen konnten, trafen wir uns zu einem Begrüßungsabendessen im Restaurant "Zatoka Park" in Międzybrodzie Bialskie. Da wurden wir unter anderem von Bürgermeister Lukas Harat und dem dortigen Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins und stellvertretenden Bürgermeister, Maciej Krakowinski, herzlich begrüßt.
Am Samstagmorgen brachen wir nach dem Frühstück, bei sommerlichen 25 Grad, zum gemeinsamen Segelausflug auf dem Zywieckie-See. In einer wunderschönen Landschaft segelten wir zum größten Teil ohne Motorunterstützung über zwei Stunden. Zum Mittagessen ging es dann in ein nahegelegenes Restaurant "Qubus" in Bierna.
Weiter ging es um 16 Uhr mit dem offiziellen Teil der Einladung auf der Festwiese am Miedzybrodzkie-See. Eröffnet wurde das "Fest des Meeres" traditionell durch Bürgermeister Lukas Harat. Dann ging es los, mit vielen Getränken und noch mehr Essen wurde bis spät in die Nacht gefeiert, getanzt und gesungen. Es ist immer ein besonderes Erlebnis an diesem Fest teilzunehmen. Die ganze Ortschaft trifft sich auf dem Platz am See und an jeder Ecke begegnen einem Leute, die man kennt.
Die Nacht war dementsprechend kurz, dennoch war für den Sonntag nach dem Frühstück ein Ausflug nach Bielsko-Biała mit einer Seilbahnfahrt auf den Szyndzielnia-Berg angesagt mit einer kurzer Wanderung zur Berghütte zum Mittagessen. Ab 17 Uhr waren wir zum gemeinsamen Grillen im Garten des Center-Hauses eingeladen. Das Essen wurde durch den Präsidenten der Stiftung, Petros Tovmasyan, und seine Eltern vorbereitet, die alle aus Armenien stammen und seit circa 30 Jahre in Polen leben. Mit über 30 Gästen wurde bis spät in die Nacht wieder fröhlich gefeiert und leckeres armenisches Essen genossen.
Nach einer wieder zu kurzen Nacht nahte am Montagmorgen der Abschied. Nach dem Frühstück hatten wir noch bei einem gemeinsamen Treffen der Vertreter der Partnervereine die Möglichkeiten eines Jugendaustausches besprochen. Danach fuhren wir müde und voll mit Erinnerungen in Richtung Heimat.
Eduard Zajonz
08.07.2025 - Vereine, Sport, Freizeit, Veranstaltungen:
Kennenlern-Tennis-Treff bei 'Rot-Weiß Neunkirchen'

(Foto : 'Tennisclub Rot-Weiß Neunkirchen')
Eine Information des 'Tennis-Club Rot-Weiß Neunkirchen' : Am Samstagnachmittag (05.07.) haben sich insgesamt 18 Teilnehmende zum unserem Kennenlerntennis auf unserer Anlage 'Im Häldengarten' getroffen. Ziel der Aktion war, potentielle Neumitglieder aus den Schnupperkursen untereinander, aber auch mit altgedienten Clubmitgliedern im gemeinsamen Spiel bekannt zu machen, um den Start ins Vereinsleben zu erleichtern und wichtige Infos rund um unseren Club zu erhalten.
Bei bestem Tenniswetter ging man auch gleich mit vollem Elan und großer Motivation auf die Plätze, um erste Doppel-Erfahrungen zu sammeln. Sie wurden dabei bestens von unseren Trainern Martin, Olaf und Simone angeleitet. Nach circa zwei Stunden war der aktive Teil beendet und man ging zum gemütlichen Teil mit reichlich Kaffee und Kuchen(spenden) über, was auf nicht weniger Begeisterung bei den Teilnehmern traf. Gegen 18 Uhr löste sich ein schöner Kennenlern-Nachmittag auf, bei dem sich auch bereits erste Spielgruppen organisiert haben. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Teilnehmer und die tatkräftigen Unterstützer !
04.07.2025 - Vereine, Personen, Soziales:
Präsidentschafts-Übergabe beim örtlichen 'Lions Club'

(Foto : 'Lions Club Neunkirchen-Seelscheid')
Eine Infomation des 'Lions Club Neunkirchen-Seelscheid' : Traditionell endet ein 'Lions'-Jahr am 30. Juni. Der amtierende Präsident des 'Lions Clubs Neunkirchen-Seelscheid', Jens Winter, reichte deshalb am 28. Juni die Vereinsglocke an seinen Nachfolger Ullrich Kraus aus Much weiter. Die feierliche Übergabe fand im Dorfvereinshaus Much-Marienfeld statt.
Die 'Lions' engagieren sich mit viel persönlichem Einsatz vor Ort in ihren Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid und Much, aber auch deutschlandweit sowie über die Landesgrenzen hinaus. Entsprechend ihrem Leitsatz "We Serve - Wir helfen gemeinsam !" sind sie mit zahlreichen Projekten für die gute Sache aktiv.
Neben der uneigennützigen und vorbehaltlosen Hilfe für die Schwachen liegt auch dem neuen Präsidenten die Pflege des freundschaftlichen, aufrichtigen Miteinanders im Club am Herzen. Angesichts der aktuellen politischen Diskussionen ist Kraus außerdem das Bekenntnis des Clubs zu den im Grundgesetz verankerten Prinzipien und Werten unserer Demokratie wichtig.
Der scheidende Präsident Jens Winter ließ sein Präsidentenjahr noch einmal Revue passieren und bedankte sich bei seinen 'Lions'-Freunden für die überragende Unterstützung bei der Durchführung der zahlreichen "Activities". Winter hatte bei seinem Programm 2024/25 einen besonderen Fokus auf das Thema "Gesundheit" gelegt. Dem neuen Präsidenten gab er die besten Wünsche für eine erfolgreiche Präsidentschaft mit auf den Weg.
Ullrich Kraus erklärte in seiner Antrittsrede, dass er als Präsident die erfolgreiche Arbeit des 'Lions Club Neunkirchen-Seelscheid' mit großem Engagement weiterführen will. Den zahlreich erschienenen 'Lions' stellte er sodann ein vielfältiges Programm für das 'Lions'-Jahr 2025/26 vor. "Jugend fördern - sie ist die Zukunft" lautet das Motto seiner Präsidentschaft.
Dabei spielen neben den klassischen Projekten wie "Kindergarten plus" und "Lions Quest" auch die Unterstützung des Schwimmunterrichts an Schulen und die unveränderte Unterstützung des 'Friedensdorf International' eine bedeutende Rolle. Zudem werden die Unterstützung der 'Tafel' in Much und Neunkirchen-Seelscheid sowie die Zuwendungen für Bedürftige der Gemeinden weiterhin Grund genug sein, durch viele interessante "Activities" Spendengeld zu sammeln und weiterzugeben.
03.07.2025 - Feuerwehr:
Waldbrand-Verdacht im Naafbachtal bestätigte sich nicht
Eine unklare Sichtung vom Rand des Naafbachtals sorgte am gestrigen Mittag für einen Feuerwehreinsatz. Gegen 13.50 Uhr war zwischen den Ortsteilen Rengert und Wahlen ein Dunst zwischen den Bäumen des Waldes gemeldet worden. Nicht zuletzt wegen des hochsommerlichen Wetters war ein beginnender Vegetationsbrand zu befürchten.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nahmen das Gebiet genau in Augenschein. Später kamen auch Einsatzkräfte der 'Johanniter' hinzu, unter anderem mit einem auch für Waldwege geeigneten All-Terrain-Vehicle (ATV). Tatsächlich war über das Tal hinweg eine Art Dunst auszumachen. Eine Rauchentwicklung, die auf ein Feuer hingedeutet hätte, war jedoch nicht zu erkennen. Nach einer knappen Stunde konnte der Einsatz beendet werden. (cs)
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Dezember 2025








