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29.12.2017 :

Plätze und Dauer von Bannerwerbung werden reglementiert

Einer der geplanten Standorte für Dreifach-Banner nördlich des Busbahnhofs in Neunkirchen (zwischen der Laterne und dem Verkehrsschild in Bildmitte)

Um ein "Ausufern" der Bewerbung von Veranstaltungen mit Bannern am Straßenrand zu verhindern, hat der Gemeinderat einstimmig eine neue Regelung beschlossen. Insbesondere an den beiden großen Kreisverkehrsplätzen in Neunkirchen und an der zentralen Kreuzung im Seelscheider Ortszentrum wurde ein "Wildwuchs" zunehmender Anzahl von Spannbändern bemängelt. Vereine nutzen die Bannerwerbung verstärkt, auch weil sie im Gegensatz zum Plakataushang bislang kostenfrei erfolgte und weder räumlich noch zeitlich begrenzt war.

Durch eine Änderung der Satzung für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen wird das Anbringen von Werbebannern zukünftig reglementiert, um das Ortsbild zu attraktivieren. Demnach dürfen Banner statt frei gewählter Aufstellung auf öffentlichem Grund nur noch an jeweils zwei Standorten in Neunkirchen und Seelscheid angebracht werden, die von der örtlichen Werbegemeinschaft vorgeschlagen wurden. Zu diesem Zweck sollen feste Trägersysteme installiert werden, an denen jeweils drei Banner übereinander befestigt werden können.

Die Standorte in Seelscheid sind der schmale Grünstreifen vor dem Feuerwehr-Gerätehaus Ecke Hausener Straße / Zeithstraße im Süden des Ortes sowie der Grünstreifen zwischen der Zeithstraße und Kurtsiefener Straße / Nelkenweg im Norden. In Neunkirchen sind der Streifen vor dem Lärmschutzwall des Kreisels im Norden der Hauptstraße (Czernichów-Platz) und der Busbahnhof an der Hauptstraße in Höhe des 'Antoniuskolleg' (Antoniusplatz) vorgesehen. Bei Letzterem wurde der Standort abgeändert, so daß die Bannerträger nun nicht sichtbehindernd auf dem zentralen Grünstreifen vor dem Parkplatz, sondern am nördlichen Rand des Platzes aufgestellt werden sollen.

Die Kosten der Edelstahl-Gestelle werden mit insgesamt 2.600 Euro beziffert, die je zur Hälfte von der Gemeinde und der Werbegemeinschaft getragen werden. Die so entstehenden zwölf Werbeflächen in einheitlicher Größe von fünf Metern Breite und einem Meter Höhe werden seitens der Gemeinde vermietet. Der Mietpreis beträgt 20 Euro pro Banner und Woche, wobei die Bewerbung von Veranstaltungen auf einen Zeitraum von maximal 14 Tagen vor dem jeweiligen Termin beschränkt ist. Bei einer Belegung aller vier Standorte über zwei Wochen entstehen somit Kosten von 160 Euro. Diese Werbeform ist dabei auf örtliche Vereine und Einrichtungen beschränkt, gewerbliche Anbieter werden demnach nicht berücksichtigt.

Im Gegensatz zur Plakatwerbung, die im öffentlichen Verkehrsraum ausdrücklich nicht an Kreuzungs- oder Einmündungs-Bereichen erfolgen darf, werden hier andere Maßstäbe angesetzt. Ob möglicherweise ablenkende Werbeflächen von zusammen jeweils 15 Quadratmetern Größe an einem Kreuzungsbereich, einem Kreisverkehr oder an einem Busbahnhof, in dessen Bereich Fußgänger-Querungen über die Hauptstraße stattfinden, der Verkehrssicherheit dienlich sind, ist grundsätzlich fraglich. Auch ob eine Ballung der Werbeflächen dem Ortsbild förderlich ist, bleibt abzuwarten. An anderen Stellen dürfen gemäß Satzung bald keine Spannbänder an öffentlichen Straßen mehr angebracht werden. Ob davon wohl auch die bislang genutzten Geländer und Fahnenmasten vor dem Rathaus betroffen sind ?  Parteien-Werbung vor Wahlen genießt übrigens wie üblich eine Ausnahmeregelung.


 


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